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Les Crêtes - ganz hoher Genuss!

Kleiner Wein-Exot im Dreiländereck

 
Nicht einmal 500 Hektar Rebflächen gibt es im Aostatal, Italiens kleinstem Weinbaugebiet im äußersten Nordwesten des Landes. Diese bis über 1000 Meter Meereshöhe kletternde Weinregion an der Grenze zu Frankreich und der Schweiz ist umgeben von den höchsten Gipfeln der westlichen Alpen - dem Mont Blanc, dem Matterhorn, dem Monte Rosa und dem Gran Paradiso. Im Gegensatz zu seinem Nachbarn im Süden und Osten - dem arrivierten, vergleichsweise lieblichen Piemont mit seinen berühmten Rotwein-Klassikern - ist das von der schroffen Hochgebirgslandschaft geprägte Aostatal mit seinem Autonomiestatus und dem ausgefallenen Rebsortenportfolio ein wahrer Exot, den es zu entdecken gilt.

 

Die Rebflächen liegen im Tal links und rechts entlang des Flusses Dora Baltea und auf kleinteiligen Weinbergsterrassen, die die Menschen bereits vor Jahrhunderten den steilen Hängen abgetrotzt haben. Trotz des kurzen Sommers mit heißen Tagen und kühlen Nächten erfreut sich das Aostatal aufgrund seiner von Norden und Westen geschützten Lage eines gemäßigten Klimas, das im Frühjahr und Herbst zudem von warmen Föhnwinden aus dem Süden begünstigt wird.



Weine mit Spannung und Größe
Les Crêtes´ Weine, von denen immer nur eine begrenzte Menge in den Export gelangt, präsentieren sich allesamt mit großer Finesse: vielschichtige, elegante Aromatik, belebende Frische, mineralische Tiefe und Nachhaltigkeit am Gaumen. Ein Wein von burgundischer Größe und regelmäßiger Empfänger der 3 Gläser des Gambero Rosso ist der Chardonnay Cuvée Bois Valle d` Aosta DOP. Die Rebsortenweine Petite Arvine und Fumin ebenso wie die Rotweincuvée Vin de La Sabla sind eine spannende Entdeckungsreise zu den autochthonen Reben dieses besonderen Weingebiets.


 


Die Familie Charrère: Tradition trifft auf Vision, Qualitätsstreben und Fingerspitzengefühl

Größter privater Erzeuger im Aostatal ist das Weingut Les Crêtes der Familie Charrère. Seit etwa 1750 ist sie in Aymavilles ansässig und hat sich auf ihrem Anwesen mit einer Mühle seit jeher der Produktion und Verarbeitung von Lebensmitteln gewidmet – ob es nun Walnüsse, Äpfel oder Getreide waren.

Der Vater des heutigen Inhabers Costantino Charrère war es, der 1955 die Zukunft im Weinbau sah und die ersten Rebflächen bewirtschaftete. Costantino, der ursprünglich Sport- und Skilehrer war, hat das Werk seiner Eltern mit viel Leidenschaft fortgesetzt. Sein großes Anliegen war von Anfang an die Bewahrung der vom Aussterben bedrohten alten autochthonen Rebsorten des Aostatals. 1989 wurde die heutige Kellerei errichtet, weitere Flächen kamen hinzu.

Heute bewirtschaftet die Familie Charrère, zu der auch Costantinos Frau Imelda und die erwachsenen Töchter Elena und Eleonora gehören, 25 Hektar, die sich über sechs Gemeinden des Tals verteilen und in einer Höhe zwischen 600 und 1000 m ü.M. liegen. Weinbaulich ist die Region eine echte Herausforderung: die Bedürfnisse der verschiedenen Rebsorten auf den sich in Ausrichtung, Höhenlage und Lage im Tal stark unterscheidenden Rebflächen verlangen sehr viel Wissen, Fingerspitzengefühl und Handarbeit, die schnell trocknenden sandigen und schotterigen Böden in oftmals windexponierten Lagen mit wenig Niederschlag ein intelligentes Wassermanagement.

Mit Nachhaltigkeit in die Zukunft
Für Elena und Eleonora, die bereits als Kinder zum Sammeln von Marienkäfern geschickt wurden, um damit auf natürliche Weise Schädlinge zu bekämpfen, hat die nachhaltige Bewirtschaftung des Weinguts einen hohen Stellenwert. Ob mit digitaler Messtechnik im Weinberg zur optimalen, zielgerichteten Behandlung der Reben, ob mit Nutzung von Solarenergie im Weingut oder durch Verwendung von Leichtflaschen zur Reduzierung von Kohlendioxid und Rohstoffverbrauch – die Familie Charrèrre ist beständig darum bemüht, die hohe Qualität und Tradition ihrer Weine mit den Erfordernissen eines modernen, umweltbewussten Wirtschaftens in Einklang zu bringen. Neben den regelmäßigen Prämierungen der nationalen und internationalen Weinkritiker sind sie deshalb besonders stolz auf die Listung und Auszeichnung ihrer Weine im Slow Wine-Führer.
 

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